Voller Tatendrang stateten wir vom noch fast leeren Parkplatz bei P.1531 in St. Antönien um 7:20 Uhr in den beginnenden Tag. Zügig waren wir nach Äbi 1654m gelaufen und stiegen über die weiten Hängen hinauf zum Einstieg des Gemschtobel P.2158. Die Felsstufen überwanden wir in gutem Trittschnee und zogen bei frühlingshaften Temperaturen durch das weite Tobel in den Sattel nördlich der Sulzfluh hinauf. Der kühle Wind und der Schatten erfrischten für die letzten Meter hinauf zum Gipfel der Sulzfluh 2817m (2h50min). Nach kurzer Rast fuhren wir auf hart gepresstem Schnee durch den Rachen hinab zu den Bänken P.2102 und wühlten uns schliesslich auf dem Wanderweg hinab zu P.1684. Nach kurzer Querung durch den Porzalengawald begannen wir den Aufstieg zum Drusator 2341m. War an manchen Stellen etwas mühsam, aber zumindest mussten wir auf der Nordseite nicht so arg viel schwitzen. Eine Querung brachte uns ohne grosse Gegenanstiege hinüber zur Carschinahütte 2229m. Von hier ging’s durch den Sulzschnee über Mälbereggen hinab zurück nach St. Antönien. Ja, es waren nicht die genussreichsten Schneebedingungen, aber die eindrückliche Route machte diese Tour zu einem grossartigen Erlebniss.

Skitour – ZS+, ↗2000m, ↘2000m, 7h.