Wir wussten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten, als wir nach dreistündiger Autofahrt von Portland zum Flughafen Seattle endlich unsere Reisetaschen wiedersahen. Natürlich war eine Tasche doch nochmals verspätet und via Dallas geflogen (was uns aber auch schon Wurscht war). Alles war noch drin, die Taschen heil und niemand hatte drin rumgewühlt. Ach ja, so schön kann Urlaub sein! Vom Flughafen Seattle düsten wir bei herrlichem Wetter wieder nach Süden, denn dort sollte in den kommenden Tagen das Wetter nicht ganz so schlecht werden. Immerhin konnten wir ein Blick auf den hell-weissen Mount Saint Helens werfen. Vorbei an Portland – wo wir noch einen lustigen Feierabend-Stau genossen – fuhren wir hinauf zur Timberline Lodge. Um wenigstens einen Blick auf ein Ziel unserer Reise zu werfen – Mount Hood. Wir waren tief beeindruckt von der Szenerie, den gewaltigen Ausmassen des Berges und der eindrücklichen Landschaft. Wehmütig betrachteten wir die frischen Skispuren in der Flanke –wissend, dass bereits in der Nacht ein Schneesturm den Berg einhüllen würde. Immerhin war der Kakao in der Lodge gut (die Kaffeelimite war bereits erreicht). Von der Timberline-Lodge fuhren wir den Pass hinunter und über die Ebene nach Bent – dem Outdoor-Paradies wo wir einige Tage verbringen und weitere Pläne schmieden wollten.

Reise – 21.04.2017.