Nach dem Besuch der Painted Hills am Vormittag hatten wir uns in Sisters mit der täglichen Kaffeeration versorgt. Wir berieten eine Weile, was wir die letzten Tage unseres Urlaubs noch unternehmen könnten. Die Wetterprognose war für den Kübel und die Outdoor-Aktivitäten damit recht beschränkt. Die Pläne für Skitouren auf die grossen Vulkane hatten wir gestern bereits auf unseren legendären Latsch über die Dutchman Flat begraben. Beim Blättern durch den Lonely Planet fand wir einen kleinen Hügel: den Schichtvulkan Black Butte. Immerhin 1963 m hoch und sogar mit eigenem Wikipedia-Eintrag. Wir brauchten zwei Anläufe, bis wir in dem Wegegewirr rechts des Highways 20 die richtige Abzweigung fanden und über die Forststrasse den Parkplatz erreichten. Ausser zwei lustigen Squirrels, die eifrig umhersprangen, war niemand zu sehen (obwohl das Wetter gar nicht so schlecht war, der Regen hatte aufgehört und die Wolken wurden etwas weniger dick…). Auf dem breiten Wanderweg ging’s teils recht steil nach oben. Bald tauchten wir in die Wolkendecke und stapften zum Schluss durch knietiefen Schnee zum Feuerwachturm hinauf. Für einige Momente riss die Wolkendecke auf und wir konnten die beeindruckenden Eisformationen am Turm bewundern. Wieder am Auto freuten wir uns über die kleine Wanderung und den ersten «Berg», den wir in diesem Urlaub bestiegen hatten. Vielleicht ergab sich ja doch noch etwas…

Reise – 24.04.2017.