Manchmal klappt es halt nicht, was dann schade ist. Als wir früh morgens ins Reusstal fuhren, hingen die Berge noch in dicken Quellwolken. Beim Aufstieg von P.1189 im Chlital über die Musenalp 1483m zum Sassigrat 1829m wurde es immer dunkler um den Uri Rotstock und von Westen zog eine dunkel Wolkenfront auf. Also: N-Grat auf den Schlieren verschieben und auf dem normalen Wanderweg weiter. Blöd halt, dass sich nach einer weiteren Stunde alle Wolken in Wohlgefallen auflösten und wir bei herrlichstem Sonnenschein vorbei an der Gitschenhörelihütte 2330m und über die Ketter zum Uri Rotstock 2929m aufstiegen. Pech gehabt. Nach einer Stunde dösen in der warmen Sonne stiegen wir über den Chlitaler Firn, Stelli und Firnboden zur Musenalp und schliesslich zum Ausgangspunkt ab. Wenigstens hatten wir die Beine bewegt und konnten am Urnersee das kühle Wasser geniessen.

Alpinwanderung – 19. Juli 2017, T4/I, ↗1700m (3h15min), ↘1700m (2h).